Tag 24 -

Heute Morgen in SWR3:
https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?id=42522
Auf diesen kleinen Beitrag haben sich gleich mehrere Menschen bei mir gemeldet und mir für meinen Weg durch Deutschland eine Unterkunft angeboten.
Heute Morgen in SWR3:
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Auf diesen kleinen Beitrag haben sich gleich mehrere Menschen bei mir gemeldet und mir für meinen Weg durch Deutschland eine Unterkunft angeboten.
Interview lesen unter: BNN.DE
Gülsel, eine Dokumentarfilmerin, die auf mich und mein Tiny House im Horbachpark aufmerksam geworden ist, besucht mich seither immer wieder – oft mit selbstgemachten Leckereien im Gepäck.
An diesem Abend bot sie mir an, mich zum Epplesee mitzunehmen, ein paar Kilometer außerhalb von Ettlingen.
Eine ruhige, kraftspendende Begegnung an einem wunderschönen Ort.
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Mit einem Schwertransporter wurde mein kleines Haus nach Ettlingen gebracht. Es war gar nicht so einfach, das lange Gefährt an seinen Platz zu manövrieren – enge Kurven und Bodenwellen haben uns ganz schön ins Schwitzen gebracht. Und das bei 35 °C im Schatten!
Mein großer Dank gilt Kay Stülpnagel, der das Tiny House gebaut und es mit viel Geduld und Einsatz hier vor Ort aufgebaut hat – trotz der großen Hitze.
Bis zum 27. Juli bin ich nun an der Quelle des Horbachs im Horbachpark beheimatet – einem der schönsten Orte in Ettlingen –, um hier den Menschen zuzuhören.
Mein Projekt „Ich höre zu. Ein Jahr im Schweigen“ ist hier Teil des Kunstpfads „Werner Pokorny im Dialog“. Als lebende Skulptur nehme ich an diesem besonderen Format teil – mitten im öffentlichen Raum, im direkten Kontakt mit den Menschen.
Gemeinsam mit Anne Zier-Römpf, Stefan Rohrer und Kęstutis Svirnelis gestalte ich diesen Dialog entlang des Pfads – vier zeitgenössische Positionen ehemaliger Studierender von Werner Pokorny. Kuratiert wurde die Ausstellung von Gabriela Oberkofler.
Kommt gerne vorbei – es ist wirklich wunderschön hier. In der Quelle gleich nebenan kann man ein erfrischendes Bad nehmen oder einfach die Füße ins Wasser halten. Und ich freue mich, euch zuhören zu dürfen – wenn ihr mir etwas erzählen möchtet oder einfach Zeit in Stille mit mir teilen wollt.
Ganz besonders danke ich auch Katja Harzheim und Fridolin Stülpnagel von Heartbeat Holistic Coaching, die mir das Tiny House für diese Zeit in Ettlingen kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Stadt Ettlingen, die diesen Kunstpfad ermöglicht hat – insbesondere an Daniela Maier vom Museum Ettlingen, die mein Projekt mit viel Engagement und Herzblut begleitet. Ebenso danke ich Christoph Bader vom Kulturamt und Oberbürgermeister Johannes Arnold, der sich persönlich für das Projekt eingesetzt hat.
Und nicht zuletzt gilt mein Dank allen weiteren Beteiligten der Stadt, die die nötigen Genehmigungen erteilt haben, damit ich für drei Wochen im Park leben darf – das ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, wie wir bei den Vorbereitungen schnell gemerkt haben.
In Begleitung mit zwei Frauen - Beim Heidelbeeren essen -
Pferde, die erstaunlich zutraulich auf mich zukamen – und gar nicht mehr von mir lassen wollten.Nachdem ich den Besitzer:innen mein Kärtchen gezeigt hatte und sie erfuhren, dass ich im Schweigen unterwegs bin, meinten sie: Pferde kommunizieren ohnehin nur über Mimik und Gestik – vielleicht fühlten sie sich mir deshalb so nah, weil meine stille Präsenz ihrer Form der Kommunikation besonders entspricht.
Leider gehört auch das zu meinem Alltag:Täglich sitze ich etwa ein bis zwei Stunden vor meinem iPad, um Organisatorisches zu regeln, aber auch, um Tagebuch zu schreiben.Ich habe mich bewusst für eine digitale Variante entschieden, um nicht zusätzlich ein physisches Tagebuch mittragen zu müssen.Immerhin kann ich mir dafür unterwegs die schönsten Arbeitsplätze aussuchen, sofern das Wetter mitspielt, und dabei die Natur in vollen Zügen genießen.